Rückblick RTF 03.04.2016

Vom Spargeldorf in die Weinberge 2016

„Macht Euch auf nach Speyer“, sagt Goethes Götz von Berlichingen. Genau das haben dieses Jahr über 400 Radfahrer und -fahrerinnen gemacht. Sie kamen aus der Pfalz und Baden, aber auch aus Hessen und Stuttgart. Einige haben die Nacht im Wohnmobil auf dem Festplatz verbracht.
An der Anmeldung haben wir unsere ersten Erfahrungen mit Scan & Bike gemacht. Es wäre besser, wenn der Andrang nicht ganz so groß gewesen wäre und wir Zeit zum Üben gehabt hätten, aber es würde gescannt und dann würden die Leute auf die Strecke geschickt.
Bis Kleinfischlingen geht alles flach. Die kleine Strecke biegt dort ab. Die mittlere Strecke geht dann in die Weinberge. Leider war die Mandelblüte dieses Jahr früh und die Bäume waren schon wieder kahl. Die lange Strecke geht dann in die richtigen Berge nach Silz und über Annweiler nach Ramberg und die drei Buchen, bevor sie wieder ins Rheintal kommt und die mittlere Strecke in Weyher trifft.
Für viele war es die erste große Fahrt des Saisons. Danach saß man lang an der Rennbahn und hat die Sonne genossen und an weitere Abenteuer getraümt.
Radtouristen treffen Rennfahrer –Frühlingsstimmung an der Rennbahn
Zumindest war es für die Fahrer, die vor 9:00 gestartet sind, eine schöne Erfahrung. Für die später startenden Fahrer/-innen ging der Obst und zeitweise auch das Wasser an den Kontrollstellen aus, obwohl weitere Obst auf die Kontrollstellen gebracht wurde. Dafür entschuldigt sich der Verein bei allen hungrig und durstig gebliebenen Fahrer.
 

Radtouristikfahrten
Unser Verein bietet zwei Radtouristikfahrten im Jahr an.
  • Im Frühling gibt es der Klassiker „Vom Spargeldorf in die Weinberge“, der die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über die Rheinebene in die Weinberge der Südpfalz mit Blick auf die Mandelbäume führt, bevor die große Strecke in Klingenmünster in die Berge abbiegt und zwei richtigen Steigungen mitnimmt. Manche starten mit großen Ambitionen für das Saison – eine Alpenüberquerung oder ein Ötztaler Radmarathon steht auf dem Plan und darauf muss man sich vorbereiten. Andere wollen einfach den Winter aus den Beinen schütteln und die schöne Landschaft der Weinstrasse geniessen.
  • Im Herbst gibt es die „Federweißer-Tour“, die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über die Rheinebene und in die Weinberge der Nordpfalz führt, bevor die große Strecke die Lindemannsruhe mitnimmt. Im Herbst lässt man das Radsaison Revue passieren und freut sich darauf, die Strapazen des Saisons über ein Glas Federweiße ausklinken zu lassen.
Mitfahren kann jeder – auch Kinder und Senioren. Die Strecken sind ausgeschildert und bieten eine gute Gelegenheit, neue Strecken kennenzulernen. Unterwegs gibt es Kontrollstellen mit Obst, Riegeln und Tee. Wer eine Wertungskarte hat, sammelt Punkte für das Saison (1 Punkt für 40+ km, 2 Punkte für 70+ km und 3 Punkte für 110+ km). Wer keine Wertungskarte hat, fährt als Trimmfahrer ohne Wertung. Man kann auch als Sternfahrer von zu Hause aus fahren und umweltbewußt seine Punkte sammeln. Danach gibt es Kaffee und Kuchen im Vereinshaus und die Möglichkeit mit Gleichgesinnten, die Erfahrungen von unterwegs nochmals zu diskutieren.

 

Verfasst von Janet Salmon